Direktion JI treibt die Gleichstellung voran

14.06.2019 - Medienmitteilung

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Rund 120 Mitarbeitende der Direktion der Justiz und des Innern (JI) haben den Tag des Frauenstreiks genutzt, um in einem Workshop mögliche Verbesserung der Gleichstellung in ihrem Arbeitsumfeld zu erkennen.

Am Tag des Frauenstreiks haben sich rund 120 Mitarbeitende der Direktion der Justiz und des Innern mit dem Thema Gleichstellung in der kantonalen Verwaltung auseinandergesetzt. Auf Einladung von Regierungsrätin Jacqueline Fehr machten sich Frauen und Männer aller Hierarchiestufen Gedanken dazu, was es für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter an ihrem Arbeitsplatz noch braucht. Regierungsrätin Jacqueline Fehr nannte zwei Gründe für die Durchführung des Workshops: «Wir wollen zeigen, dass wir das Thema Gleichstellung in der Direktion JI sehr ernst nehmen. Zudem ist Gleichstellung ein Gemeinschaftswerk von Mitarbeitenden und Leitung».  

Referate von Fachfrauen aus der Direktion JI

In einem ersten Teil sensibilisierten Fachfrauen aus der Direktion die Teilnehmenden in Referaten beispielsweise für unbewusste Vorurteile. «Geschlechterstereotype sind allgegenwärtig und beeinflussen im Alltag unser Denken und Handeln», sagte Astrid Rossegger, die Personalchefin des Amtes für Justizvollzug. Rossegger machte aber auch klar, dass Trainings zur Sensibilisierung von Diskriminierung allein laut der Forschung kaum Wirkung erzielen. Effektiver sind demnach konkrete Massnahmen, welche die Diversität fördern. Helena Trachsel, die Leiterin der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung, zeigte den Mitarbeitenden Wege auf, wie sich Ungleichbehandlungen der Geschlechter reduzieren lassen.  

Die Mitarbeitenden reden mit

In Workshops diskutierten die JI-Mitarbeitenden anschliessend Forderungen zum Thema Gleichstellung, welche eine JI-interne Arbeitsgruppe vorgängig formuliert hatte. So sollen beispielsweise Bewerbungsprozesse künftig mit reduzierten Personalangaben abgewickelt werden. Zudem sollen alle Führungspersonen in der Direktion daran gemessen werden, ob sie konkrete Gleichstellungsziele erreichen. Die in den Gruppenworkshops erarbeiteten Ideen sollen schliesslich auch in die Überarbeitung der direktionsinternen Personalstrategie einfliessen.

(Medienmitteilung der Direktion der Justiz und des Innern)

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